Wichtigste Gesprächspunkte: Gemeindeentwicklungsprogramm, Partizipation und Wohnen
Manuela Weber, SJR-Geschäftsführerin, Peter Grund, Leiter der SJR-Abteilung Partizipation, und Monika Tomas, Leiterin der SJR-Abteilung Projektmanagement, haben sich mit Dominik Oberstaller, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes, zu mehreren Themen ausgetauscht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Partizipation junger Menschen bei der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms. Das Gemeindeentwicklungsprogramm ist – so ausdrücklich im Art. 51 des Landesgesetzes Raum und Landschaft festgehalten – unter Beteiligung der Bürger*innen, der Verbände und der Interessensgruppen zu erarbeiten. Der Südtiroler Jugendring wies im Rahmen des Gesprächs einmal mehr darauf hin, wie wichtig es sei, auch junge Menschen zu beteiligen. „Damit eine Gemeinde zukunftsfit gestalten werden kann, muss sie die Meinung der Jungen berücksichtigen und sie professionell einbinden,“ so Peter Grund. Der SJR – als Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendpartizipation – bat entsprechende Information, Beratung und Unterstützung an. Dominik Oberstaller dankte dem SJR für seine wichtigen Bemühungen in diesem Bereich. „Es ist gut und wichtig, Jugendliche einzubinden – bei der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms und auch darüber hinaus“, so Oberstaller.
„Gerade für Gemeinden ist die Partizipation junger Menschen von großer Bedeutung – etwa in Bezug auf Spielplätze und Freiflächen, Räume für Jugendkultur, das junge Ehrenamt und vieles andere mehr,“ betonte Weber.
Angesprochen wurde zudem das brandaktuelle Thema „Wohnen“. Der SJR hat einen Fragebogen speziell für Gemeinden entwickelt, der die aktuelle Wohnsituation und die Wünsche und Pläne der jungen Menschen in Bezug aufs Wohnen in jeder Gemeinde erfasst. Dieser soll demnächst den Gemeinden näher vorgestellt werden.
