Beteiligungsprojekte

Der SJR arbeitet mit eigens für Kinder- und Jugendpartizipation ausgebildeten Moderatoren zusammen. Im Laufe der Zeit sind somit die unterschiedlichsten Projekte und Moderationen umgesetzt worden.

Konstituierende Sitzung des Jugendbeirates
Innichen

Konstituierende Sitzung des Jugendbeirates

Innichen

Im Rahmen der konstituierende Sitzung des Jugendbeirates der Gemeinde Innichen lieferte der wir Information zu Möglichkeiten der Beteiligung in der Gemeinde. Zusätzlich wurde die Arbeit des Jugendbeirates Innichen beleuchtet, wobei es vor allem darum ging, wozu es denselben braucht und was wie erreicht werden soll. So wurde auch eine „Hitliste“ der Aufgaben – gereiht nach Wichtigkeit – erstellt. Um mit der Arbeit gleich konkret beginnen zu können, wurde des Weiteren die Tagesordnung für die erste Sitzung des Jugendbeirates gemeinsam erstellt.

 

Bürger- Versammlung für Jugendliche
St. Lorenzen

Bürger- Versammlung für Jugendliche

St. Lorenzen

In der Gemeinde St. Lorenzen moderierten wir eine Bürgerversammlung für Jugendlichen. Der Bürgermeister Martin Ausserdorfer lud, gemeinsam mit dem Jugenddienst Bruneck und dem Jugendtreff InsoHaus, alle Jugendlichen der Gemeinde zu einem Gespräch ins Gemeindehaus ein.

Am Beginn berichtete der Bürgermeister über die Tätigkeit der Gemeinde und warum es ihm wichtig ist die Meinung der Jugendlichen zu erfahren. Es folgte ein reger Austausch über Ideen und Vorhaben der Gemeinde, die durch sehr konkrete Vorschläge seitens der Jugendlichen ergänzt wurden.

Anschließend stellte ein Moderator für Beteiligungsprozesse der SJR, der das gesamte Treffen moderierte, mögliche Formen der Partizipation von Jugendlichen in der Gemeinde vor. Nach kurzer Diskussion entschieden sich die anwesenden Jugendlichen dazu sich mittels eines Jugendbeirates in der Gemeinde beteiligen zu wollen.

Klassensprecher /innen-Schulung
St. Ulrich

Klassensprecher /innen-Schulung

St. Ulrich

Ziel der Schulung der Klassensprecher/innen der ladinischen Oberschulen war es, die Mitbestimmungsgremien in den Oberschulen aufzuzeigen sowie einen Einblick in die Inhalte der Schülercharta zu geben. Zudem stellte sich der ladinische Landesbeirat der Schüler/innen den Anwesenden vor, und es wurde gemeinsam besprochen, auf welche Herausforderungen Klassensprecher/innen und Klassenvertreter/innen stoßen. Abschließend wurden in Kleingruppen Lösungsvorschläge zu den häufigsten Problemen bei Klassenversammlungen, die Klassenvertreter/innen mit den Mitschüler/innen leiten müssen, erarbeitet. Durch diesen Vormittag führte der SJR im Auftrag des ladinischen Schulamts.

Planung und Bau Spielplatz
St. Martin in Passeier

Planung und Bau Spielplatz

St. Martin in Passeier

Die Gemeinde St. Martin ging bei der Realisierung des neuen Spielplatzes vom wichtigen Grundsatz aus, dass Kinderpolitik nicht nur eine Politik für Kinder, sondern auch eine Politik mit Kindern und durch Kinder ist. 

So beschäftigten sich  rund 180 Kinder unter der professionellen Anleitung eines Moderator/innenteams des SJR und der Unterstützung der Grundschule St. Martin mit der Planung ihres neuen Spielplatzes. Auf eine Zukunftswerkstatt (ZW) folgte ein Planungszirkel mit gewählten Vertreter/innen aus allen Klassen der Grundschule mit Architektin Edith Haspinger, welche die Ideen zu Papier brachte und mit den Kindern die Ideen aus der ZW konkretisierte. Beim Planungsabschluss wurde das endgültige Modell von allen 180 Kindern gut geheißen und im Anschluss von der Gemeinde genehmigt.

Die Kinder wurden dann auch während der Bauphase beteiligt. Mit Hilfe der Lehrpersonen und motivierter Gemeindearbeiter gestalteten sie den Bachlauf in der Wasser-Sand-Landschaft, bauten an der Grillstelle mit und malten das „Kopfhaus“, eine geniale Rückzugmöglichkeit, kunstvoll an. „Dies ist ein wichtiger Teil des Partizipationsprozesses“, erklärt Edith Haspinger, „weniger um Geld zu sparen, sondern vielmehr um die Verantwortung der Kinder und die Identifikation mit ihrem Spielplatz zu fördern.“

Das nun fertig gestellte Projekt umfasst u.a – ganz nach den Wünschen der jungen Nutzer/innen – eine einmalige Kletterlandschaft, bestehend aus „Wackelbude, die mit einem „Hexenhut“ verbunden ist und über eine steile Rohrrutsche zum Boden zurückführt, ein Kopfbaumhaus, eine Tellerseilbahn, eine Sechseckschaukel, eine Wasser-Sand-Landschaft und eine gemütliche Grillstelle. 

Erhebung der Spielräume
Kurtatsch - Lana - Tisens - Eppan - Naturns

Erhebung der Spielräume

Kurtatsch - Lana - Tisens - Eppan - Naturns

Der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) führte, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring (SJR), eine partizipative Erhebung zur Spielrealität der Kinder in den Gemeinde Kurtatsch, Lana, Tisens, Eppan und Naturns durch. Die Erhebung wurde mittels kinder- und jugendgerechter Methoden durchgeführt und war Teil der Kampagne „Recht auf Spiel“. Die Ergebnisse wurden den jeweiligen Gemeinden in Form einer Dokumentation inklusive Handlunsemfehlungen überreicht.

Planung und Bau Pausenhof
Welschnofen

Planung und Bau Pausenhof

Welschnofen

Die Grundschule Welschnofen hat sich bei der Realisierung ihres neuen Schulpausenhofes entschieden, die Kinder von der Ideensammlung über die Planung bis hin zur Realisierung mitdenken, mitreden und mitentscheiden zu lassen. Um möglichst zielgerichtet zu arbeiten, hat sich die Schule beim SJR Hilfe geholt.

Unter Anleitung der SJR Moderator/innen und mit Unterstützung ihrer Lehrerinnenr erarbeiteten beinahe 100 Kinder, wie ihr optimaler Pausenhof aussehen solle und stellten ihre Ideen und Werke den Eltern wie auch den Gemeindevertreter/innen vor.

Edith Haspinger, SJR-Moderatorin und Architektin zugleich, hat anschließend in so genannten Planungszirkeln gemeinsam mit den Kindern die Ideen konkretisiert und die Umsetzung in Angriff genommen. Die Kinder waren auch bei der Realisierung mit dabei und konnten gemeinsam mit den Handwerkern die Bauarbeiten durchführen. 

Familien-freundliches St. Martin – Wunsch oder Wirklichkeit
St. Martin

Familien-freundliches St. Martin – Wunsch oder Wirklichkeit

St. Martin

In St. Martin in Passeier waren unsere Moderatoren für Partizipationsprozesse im Rahmen der Familienwoche zum Thema „familienfreundliches St. Martin – Wunsch oder Wirklichkeit“ im Einsatz. Zuerst wurde in Kleingruppen diskutiert, was eine familienfreundliche Dorfgesellschaft ausmache und wie die Dorfgemeinschaft sein soll, um als familienfreundlich bezeichnet werden zu können. Nach einer gemeinsamen Zusammentragung der Ergebnisse wurden Antworten auf die Frage, was die Gemeinde, die Institutionen und Familien sowie Einzelpersonen hierfür beitragen können, gesucht. So hieß es z.B., dass die Familien Kinder ernst nehmen, als Familie zusammenhalten und Respekt (vor)leben sollten. Von Einzelpersonen wünschte man sich u.a. die Übernahme von Verantwortung und eine aktive Mitarbeit in Vereinen. Die Gemeinde solle in die Kinder- und Jugendarbeit investieren, das Thema „Familie“ nicht aus den Augen verlieren und das Ehrenamt wertschätzen, so ein Teil der Anliegen, die nun von der Gemeinde weiter verfolgt werden.

Jugend-veranstaltung zum Südtirol-Konvent
Bozen

Jugend-veranstaltung zum Südtirol-Konvent

Bozen

In der EURAC in Bozen fand die Jugendveranstaltung zum Südtirol-Konvent statt. Dabei erhielten Jugendliche ab 16 Jahren die Möglichkeit ihre Ideen und Anliegen zur Zukunft Südtirols einzubringen.
Gearbeitet wurde in mehreren methodischen Schritten. Zuerst wurden die Themen, wo sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zukünftige Veränderungen wünschen, gesammelt. Anschließend wurden die Themen in Kleingruppen unter Anleitung von Moderatoren und Moderatorinnen für Beteiligungsprozesse bearbeitet. Ziel war es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten anzudenken und unterschiedliche Sichtweisen auf die Themen, unter Verwendung von Leitfragen, festzuhalten.
Die Veranstaltung wurde vom SJR zusammen mit der Sozialgenossenschaft OfficineVispa und dem Verein La Vispa Teresa durchgeführt.

Gründung eines Jugendbeirats
St. Leonhard in Passeier

Gründung eines Jugendbeirats

St. Leonhard in Passeier

Der SJR hat bei mehreren Treffen die Gemeindeverwaltung bei der Gründung des Jugendbeirates in St. Leonhard in Passeier unterstützt. Dabei wurden u.a. auch die Inhalte einer Geschäftsordnung, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Gemeinde, gemeinsam mit Vertretern des Gemeinderates und der Jugendlichen erarbeitet. Darin enthalten sind unter anderem die Ziele, Aufgaben und Kompetenzen des neu gegründeten Jugendbeirates.

Unterstützung des Jugendbeirates Lana
Lana

Unterstützung des Jugendbeirates Lana

Lana

In Form eines Impulsreferats mit anschließendem Austausch informierte Kevin Hofer - Moderator für Partizipationsprozesse des SJR,  zum Thema „Kinder- und Jugendpartizipation in der Gemeinde“. Hierbei ging er auf die Fragen, was Beteiligung ist, warum Beteiligung Sinn macht und welche Formen der Beteiligung es gibt, ein. Zudem wurden die bestehenden Aufgaben und Kompetenzen des Jugendbeirates Lana aufgezeigt. Des Weiteren wurden die Rollen und Funktionen der Mitglieder des Jugendbeirates geklärt und erste Projektideen erarbeitet.

Schattenwahlen
St. Martin in Passeier, Lana, Eppan, Kaltern, Truden, Klausen

Schattenwahlen

St. Martin in Passeier, Lana, Eppan, Kaltern, Truden, Klausen

Parallel zu den Gemeinderatswahlen organisiert wir in Kooperation mit Partnern der Jugendarbeit vor Ort sogenannte Schattenwahlen. Schattenwahlen sind Wahlen, an denen Menschen ihre Stimme abgeben, wissend, dass das daraus resultierende Ergebnis rechtlich nicht gültig ist. Dennoch ist eine Schattenwahl ein wichtiges Instrument zur Meinungsäußerung. 

In den sechs Gemeinden wurde zuerst eine Ideenwerkstatt mit den Jugendlichen – moderiert durch SJR-Moderator/innen - durchgeführt. Im Rahmen dieser hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, vorzubringen, wie sich die Gemeinde aus ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren entwickeln soll. Diese in der Ideenwerkstatt erarbeiteten Wünsche und Anliegen wurden in einem anschließenden Austausch, zu dem die Kandidat/innen aller Parteien eingeladen werden, präsentiert und diskutiert.

Am Tag der Wahl hatten zudem alle Jugendlichen der Gemeinde die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Sie bekamen eigens hierfür angefertigte Stimmzettel und hatten dieselben Listen zur Auswahl wie die wahlberechtigten Bürger/innen der jeweiligen Gemeinde. Das Projekt ‚Schattenwahlen‘ wurde überparteilich umgesetzt, sodass keiner Partei und keinem/r Kandidat/in auf irgendeine Weise Vorteile verschafft wurden. 

Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden den gewählten politischen Vertreter/innen die Ergebnisse der Schattenwahlen und der Ideenwerkstatt in Form einer Dokumentation ausgehändigt.

Seminar „Partizipation in der offenen Jugendarbeit"
Brixen - Jukas

Seminar „Partizipation in der offenen Jugendarbeit"

Brixen - Jukas

Die Fortbildung richtete sich an  Mitaerbiert*innen der offenen Jugendarbeit. Die Referenten Kevin Hofer und Peter Grund gaben den Teilnehmer*innen einen Überblick über das Themenfeld Jugendbeteiligung.Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in die Grundlagen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen und konnten gemeinsam die eigenen Möglichkeiten für gelingende Jugendbeteiligung in der offenen Jugendarbeit auszuloten und reflektieren.

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