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Presseaussendung vom 26.08.2010

Jugend leidet unter prekären Arbeitsverhältnissen

Südtiroler Jugendring (SJR) weist auf Problematik der unsicheren Arbeitsverhältnisse für junge Menschen hin – Jugendliche besorgt

Südtiroler Jugendring bekräftigt – wie in einer Stellungnahme der SVP-ArbeitnehmerInnen geschrieben – die zunehmende Verschlechterung am Arbeitsmarkt in Südtirol. Besonders immer mehr junge Menschen könnten nicht mehr auf ein sicheres Arbeitsverhältnis zurückgreifen, sondern müssten sich mit flexiblen Arbeitsformen – wie etwa Arbeit auf Abruf, Projektverträgen, Voucher oder Teilzeit – zufrieden geben. „Prekäre Arbeitsverhältnisse verhindern längerfristiges Planen, bedeuten emotionalen Stress und erschweren es gerade jungen Menschen, im Leben Fuß zu fassen. Mit ihnen verbunden ist ein Weniger an Rechten, an sozialer Absicherung, an Zukunftsperspektiven und an Existenzsicherheit“ gibt SJR-Vorsitzende Kathia Nocker zu bedenken.

Auch den Jugendlichen selbst bereitet die Zukunft in der Arbeitswelt Sorgen. So geht aus der „ASTAT Jugendstudie 2009“ hervor, dass den Jugendlichen vor allem „zu hohe Leistungsanforderungen“ Sorgen machen würden. An zweiter Stelle rangieren „unbestimmte Zukunftsängste“. Befragt nach ihren Lebenszielen sind den Jugendlichen vor allem auch „Erfolg im Beruf“ und ein „sicherer Arbeitsplatz“ (an zweiter bzw. dritter Stelle) wichtig. Der SJR-Vorstand ist sich einig, dass dieses einmal mehr untermauert, wie wichtig es ist mit gezielten Maßnahmen sicherere Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

Gefordert sind nicht nur die Politik sondern auch die Arbeitgeber/innen-Seite in allen Sektoren. Dieses nicht nur aufgrund einer sozialen Verantwortung, sondern auch im Hinblick auf betriebsinterne Überlegungen. Arbeitnehmer/innen, die länger in einem Betrieb tätig sind, sind motivierter und engagierter und bringen wachsenden Nutzen für den/die Arbeitgeber/in. Die Gesellschaft und die Wirtschaft sind es den Jugendlichen schuldig, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gesunde Arbeitswelt zu schaffen, ist der Südtiroler Jugendring überzeugt.

 
Stellungnahmen
Presseaussendung vom 16.05.2013

Südtiroler Jugendring hat Schulung für Referent/innen der Kinder- und Jugendorganisationen organisiert

Der Südtiroler Jugendring (SJR) organisiert circa alle zwei Jahre eine Ausbildung für Referent/innen jener Kinder- und Jugendorganisationen, die eine Grundausbildung für ihre Mitglieder anbieten. Dieses Jahr nahmen 17 Vertreter/innen von vier Mitgliedsorganisationen des SJR teil.

Die Ausbildung von ehrenamtlichen Funktionär/innen gehört zu den wichtigsten Aufgabenbereichen der Kinder- und Jugendorganisationen des SJR.

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Presseaussendung vom 10.05.2013

Wechsel an der Spitze des Südtiroler Jugendrings

Ein großes Dankeschön gab es bei der Vollversammlung des SJR für Igor Guizzardi, der sich nach zwei Jahren an der Verbandsspitze nicht mehr der Wahl gestellt hat. Die neue SJR-Vorsitzende, Martina De Zordo, wurde von allen herzlich willkommen geheißen.

Auf der 86. SJR-Vollversammlung ist der Vorstand des Südtiroler Jugendrings neu bestellt worden. Neue Vorsitzende ist Martina De Zordo aus Terlan, 26 Jahre jung und bereits seit vielen Jahren Mitglied des SJR-Vorstands. Weiters in den Vorstand gewählt wurden Lukas Nothdurfter (Vizevorsitzender), Vanessa Macchia (Weißkreuzjugend), Daniel Trafoier (Südtiroler Bauernjugend), und Martin Cigana (Katholische Jungschar Südtirols).

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Presseaussendung vom 07.05.2013

2012 – Viel Neues bei der Jugendberatungsstelle Young+Direct

Das Jahr 2012 war für Young+Direct, die Jugendberatungsstelle des Südtiroler Jugendrings, ein abwechslungsreiches und arbeitsintensives Jahr. Es gab 660 Neuzugänge, also Jugendliche, die zum ersten Mal Kontakt zu Young+Direct aufnahmen. Das sind 30 Prozent der gesamten Jugendlichen, die sich an Young+Direct wandten, was angesichts der schwindenden Werbemittel ein gutes Ergebnis ist. Ebenfalls beachtlich ist die Anzahl von Jugendlichen, welche während Schulbesuchen, Jugendgruppenstunden und anderen Aktionen die MitarbeiterInnen persönlich kennengelernt haben: 4.300, das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Mailberatung wurde von den Jugendlichen wieder häufiger genutzt als im Vorjahr, und Themen wie Einsamkeit, psychische Probleme, Trauer und Selbstverletzung waren die häufigsten Anliegen der Jugendlichen zwischen 11 und 25 Jahren. Nicht zuletzt wurde im November 2012 der zwanzigste Geburtstag von Young+Direct gefeiert.

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Presseaussendung vom 06.05.2013

Junge Menschen motivieren zur Wahl zu gehen

Im Rahmen des „politischen Aktionspakets“ haben Jugendliche aller drei Sprachgruppen auf Einladung des Südtiroler Jugendrings (SJR) sowie des deutschen Landesjugendbeirats (LJB) Werbemaßnahmen entwickelt, um junge Menschen zur Teilnahme an den Landtagswahlen im Herbst zu bewegen. Die Ergebnisse dieses Workshops vom vergangenen Wochenende werden im Herbst im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir Jugendliche sind durchaus an der politischen Entwicklung unseres Landes interessiert, machen uns unsere Gedanken über die Zukunft und wollen mitentscheiden, welche Entscheidungsträger/innen für die kommenden 5 Jahre Verantwortung für unser Land übernehmen. Schließlich ist es nicht nur unser Recht sondern unsere Verantwortung mitzuentscheiden“, so Igor Guizzardi, Vorsitzender des SJR.

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Presseaussendung vom 02.05.2013

Kinder- und Jugendpsychiatrie endlich eröffnet!

2012 hat der Südtiroler Jugendring (SJR) ein Maretscher Gespräch zur „schnellstmöglichen Umsetzung einer eigenen stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie“ organisiert. Das dabei gemachte Versprechen der Realisierung derselben hat Landesrat Theiner nun eingelöst.

Der Südtiroler Jugendring (SJR) ist erfreut, dass nach über 13 Jahren, in denen eine solche Einrichtung von verschiedenster Seite gefordert wurde, am morgigen Freitag, den 3. Mai 2013 die erste stationäre Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Südtirols in Meran feierlich eröffnet wird. „Beim Maretscher Gespräch des SJR im Jänner des vergangen Jahres hat Landesrat Richard Theiner dem Jugendring und den rund 150 Anwesenden der Podiumsdiskussion das Versprechen abgegeben, noch innerhalb 2012 die stationäre Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu eröffnen. Dieses Versprechen wird nun eingelöst und damit wird endlich auf einen Bedarf reagiert, den wir als Jugendring seit Jahren immer wieder aufgezeigt und in die Öffentlichkeit getragen haben“ so Igor Guizzardi, SJR-Vorsitzender.

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Pressenmitteilungen

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