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Presseaussendung vom 22.06.2010 |
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SJR und WKJ zu alkoholbedingtem Rettungseinsatz Südtiroler Jugendring (SJR) und Weiß-Kreuz-Jugend (WKJ): Sicherheit geht vor! Hemmschwelle Rettungsdienst zu rufen gerade bei Jugendlichen hoch. Neue Regelung erschwert zusätzlich.
weiterlesen» Wie berichtet, hat die Landesregierung beschlossen, dass Personen, die wegen mehr als 1,5 Promille Alkohol im Blut per Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert werden, für diese Leistung 200 Euro bezahlen müssen. Südtiroler Jugendring und Weiß-Kreuz-Jugend sind sich einig: dieses bedroht die Sicherheit der Betroffenen. In Notsituationen ist der Rettungsdienst zu verständigen. „In unseren Schulungen wird immer und immer wieder die Wichtigkeit dieses Bausteins der Rettungskette betont. Es ist Grundvoraussetzung für eine gute Erste-Hilfe-Leistung“, so Vanessa Macchia, die Vorsitzende der WKJ. Durch die neue Regelung bestehe aber die Gefahr, dass Jugendliche aus finanziellen Gründen davon absehen würden, den Notruf rechtzeitig einzuschalten, was fatale Folgen mit sich bringen könne. „Schon jetzt besteht eine Hemmschwelle den Rettungswagen zu rufen, wenn Alkohol im Spiel ist. Durch diese Neuerung sind wir vom Ziel, in Notsituationen sofort die Rettung zu verständigen, noch weiter entfernt“ so Macchia. Wenn diese Maßnahme auch in einzelnen Fällen aus erzieherischen Gründen gerechtfertigt sein könne, so würden doch die Gründe, die dagegen sprechen, bei weitem überwiegen, sind sich SJR und WKJ einig. „Hier stehen sich zwei Interessen gegenüber, wobei für mich eindeutig die gesundheitliche Komponente im Vordergrund steht“, so die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, Kathia Nocker. „Anstelle dieser nicht präventiv wirkenden Maßnahme, sollte vermehrt versucht werden mit gezielt vorbeugenden Maßnahmen zu arbeiten“, so Nocker weiter. SJR und WKJ hoffen daher, dass diese Thematik unter Berücksichtigung dieser Aspekte erneut in der Landesregierung besprochen und der Beschluss aufgehoben wird.
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Stellungnahmen
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Um den Einbezug von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse besser gewährleisten zu können, haben der Südtiroler Jugendring (SJR) und das Deutsche Schulamt eine entsprechende Moderatoren-Ausbildung organisiert. Die eineinhalb Jahre dauernde Ausbildung ist Ende August 2010 erfolgreich beendet worden.
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Jugend leidet unter prekären Arbeitsverhältnissen
Südtiroler Jugendring (SJR) weist auf Problematik der unsicheren Arbeitsverhältnisse für junge Menschen hin – Jugendliche besorgt
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Kinder- und Jugendpartizipation statt Abwanderung
Südtiroler Jugendring (SJR) rät allen von der Abwanderungsproblematik betroffenen Gemeinden zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung.
Wie berichtet sind 14 Gemeinden in Südtirol mit mehr als 2,5 % Abwanderung bedroht. |
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