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Presseaussendung vom 31.05.2010 |
SJR hält seine 81. Vollversammlung ab Der Südtiroler Jugendring (SJR) hat kürzlich im Gasthof Eberle in Bozen seine 81. Vollversammlung abgehalten. Die Vollversammlung begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Altlandeshauptmann. Anschließend konnte die Vorsitzende Kathia Nocker auf ein sehr vielseitiges und intensives Arbeitsjahr 2009 zurückblicken und auf die wesentlichen Schwerpunkte des Jahres 2010 eingehen. Es kam auch zu einer Nachbesetzung des Vorstandes.
weiterlesen» Zu Beginn der 81. Vollversammlung des SJR bat die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings Kathia Nocker die Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen um eine Schweigeminute in Gedenken an den verstorbenen Altlandeshauptmannes Dr. Silvius Magnago. „Wir trauern um Dr. Magnago und sehen seinen Tod als Auftrag, sein Wirken auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“, so Nocker.
Im Rahmen der Vollversammlung stellte sich der Junge KVW (KVW-Live) den Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen vor und ersuchte um die Aufnahme im SJR als Mitglied im Beobachterstatus. Die Mitgliedsorganisationen zeigten sich erfreut über die Neugründung des Vereins, da gerade die arbeitende Jugend oft über keine oder zu wenig Lobby verfügt. Der Antrag um Aufnahme wird bei der Vollversammlung im November zur Abstimmung gebracht werden. In einem von der SKJ und KJS eingebrachten Beschlussantrag wurde der SJR beauftragt sich noch mehr dafür einzusetzen, dass die Kooperation zwischen Schule und außerschulischer Jugendarbeit gestärkt wird. Diese Kooperation soll sich zum einen in der Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit für schulische Leistungen und zum anderen in einer gezielten Unterstützung der Kinder- und Jugendvereine bei der Informationsvermittlung auswirken. Im Rahmen der Vollversammlung wurde auch das eigens vom SJR ausgearbeitete Seminar zum Thema „Sexueller Missbrauch“ vorgestellt. Dieses wird von den Psychologen und Pädagogen der Jugendberatungsstelle des SJR Young + Direct angeboten und soll die Gruppenleiter/innen und Vereinsreferent/innen der Mitgliedsorganisationen für dieses Thema sensibilisieren. Anschließend blickte die Vorsitzende Kathia Nocker auf das vergangene Arbeitsjahr zurück. „Wir haben einige unserer Ziele erreicht, bei anderen sind wir auf gutem Weg“, hält Kathia Nocker fest. „Der Jugendring wird auch in Zukunft als Sprachrohr der Kinder und Jugendlichen seine Stimme erheben und vor allem deren Einbeziehung in gesellschaftspolitische Fragen fördern. 2010 wollen wir das Maßnahmenpaket der politischen Bildung in Kooperation mit den Trägern der außerschulischen Jugendarbeit verabschieden und mit dessen Umsetzung beginnen. 2010 wollen wir aber auch ganz bewusst mit dem nun eingesetzten Kinder- und Jugendanwalt Dr. Simon Tschager uns vermehrt und verstärkt für die Interessen und Rechte der Kinder und Jugendlichen einsetzen.“ Ein weiterer Schwerpunkt der Vollversammlung war die Neuwahl von 2 Vorstandsmitgliedern. Dabei wurde Martina De Zordo von der Katholischen Jungschar und Igor Guizzardi von der Katholischen Jugend in den Vorstand gewählt. Beide folgen auf Thomas Huck sowie Bernhard Mock. Letzterer beendete nach 12 Jahren seine aktive Mitarbeit im SJR-Vorstand. Kathia Nocker bedankte sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern und den anwesenden Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit.
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Stellungnahmen
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16 Moderator(inn)en für Kinder- und Jugendbeteiligungsprozesse ausgebildet
Um den Einbezug von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse besser gewährleisten zu können, haben der Südtiroler Jugendring (SJR) und das Deutsche Schulamt eine entsprechende Moderatoren-Ausbildung organisiert. Die eineinhalb Jahre dauernde Ausbildung ist Ende August 2010 erfolgreich beendet worden.
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SJR und Young+Direct für eigene stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Südtiroler Jugendring (SJR) und seine Beratungsstelle Young+Direct unterstützen die Forderung des Kinder- und Jugendanwalts Simon Tschager, in Südtirol eine stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie einzurichten. Schon seit Jahren setzt sich der Südtiroler Jugendring hierfür ein – leider nur mit mäßigem Erfolg.
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Jugend leidet unter prekären Arbeitsverhältnissen
Südtiroler Jugendring (SJR) weist auf Problematik der unsicheren Arbeitsverhältnisse für junge Menschen hin – Jugendliche besorgt
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Kinder- und Jugendpartizipation statt Abwanderung
Südtiroler Jugendring (SJR) rät allen von der Abwanderungsproblematik betroffenen Gemeinden zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung.
Wie berichtet sind 14 Gemeinden in Südtirol mit mehr als 2,5 % Abwanderung bedroht. |
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