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Im Gespräch zum „jungen Ehrenamt“ mit Michael Epp, Bürgermeister von Truden

1. Was sollte eine Gemeinde tun, um das „junge Ehrenamt“ zu stärken?

Meiner Meinung nach ist es außerordentlich wichtig, dass wir – die öffentliche Hand - für das Ehrenamt die notwendige Grundlage und Infrastruktur schaffen. Das Ehrenamt braucht Unterstützung im beratenden und im finanziellen Bereich, es braucht Anlaufstelle und Qualifizierungsangebote sowie vor allem möglichst wenig Bürokratieaufwand. Und - was nicht weniger wichtig ist – das Ehrenamt braucht eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung. Dies ist für mich ein wichtiger Schwerpunkt bei der Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Denn jeder, der sich entschließt, sich zusätzlich zu seinen alltäglichen Aufgaben für das Gemeinwohl zu engagieren, bringt die Gesellschaft voran und leistet damit seinen Beitrag für ein menschliches Miteinander.

2. Was sollte eine Gemeinde tun, um mehr junge Menschen zu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Um junge Menschen fürs Ehrenamt zu motivieren, muss man sie so früh als möglich in das Dorfleben einbinden, sie mitreden und mitentscheiden lassen. Wichtig ist, dass man ihnen das Gefühl gibt, das sie ein wichtiger Bestandteil des Dorfes sind. Wir als Gemeinde Truden machen dies z.B. durch einen Kinder- und Jugendgemeinderat. Daraus sind in den letzten zwei Jahren bereits einige tolle Projekte entstanden. Die Kinder und Jugendlichen identifizieren sich mit diesen Projekten umso mehr. Ein wichtiger Bestandteil und Multiplikator sind aber vor allem die verschiedenen Vereine im Dorf, dort lernen die jungen Menschen bereits von Kindheit an gelebte Selbstverantwortung.

3. Was bringt es einer Gemeinde, wenn sie sich bewusst und gezielt für das „junge Ehrenamt“ stark macht?

Der Gemeinde kommt dies alles sehr wohl zu Gute. Es bereichert zum einen das Dorfleben und belebt die Dorfgemeinschaft in jeder Hinsicht – alleine das ist für mich schon ein großer Gewinn. Aber besonders im sozialen Bereich wäre so manches ohne das Ehrenamt gar nicht umsetzbar – insbesondere nicht für eine Kleingemeinde. Ob in der unmittelbaren Nachbarschaft oder in der Gemeinde, ob im Verein oder in der Kirche, ob in vielfältigen privaten Initiativen, in Stiftungen, Brauchtumsgruppen oder in den zahlreichen Freizeitvereinen. Eigentlich ist es egal, wie wir die Aufgaben betiteln, sie haben eines gemein – überall finden wir gelebte Selbstverantwortung. Das Schöne daran ist: Der Vielfältigkeit des Ehrenamts sind keine Grenzen gesetzt. Das Gemeinsame ist, dass ehrenamtlich Tätige in irgendeiner Form immer für andere Menschen da sind, oft genau da, wo Not am Mann oder an der Frau ist. Junges Ehrenamt stiftet Identität und vermittelt ein Heimatgefühl, bindet junge Menschen an die eigene Gemeinde, ist somit auch ein wichtiger Faktor gegen die Abwanderung aus peripheren Gemeinden. Ich bin der Meinung: Ehrenamtliches Engagement gehört zum Rückgrat unserer Gesellschaft! Das Ehrenamt bildet das Fundament. Es gibt uns Halt. Junges Ehrenamt von heute ist die Zukunft von morgen!

4. Kurz und knapp: Welche drei Tipps würden Sie anderen Gemeinden geben, um auch in diesen das „junge Ehrenamt“ zu stärken?
a. Partizipation und Einbindung der jungen Menschen
b. Anerkennung und Wertschätzung für junge Ehrenamtliche
c. Infrastrukturen fürs Ehrenamt erhalten, ausbauen und fördern

 

Im Gespräch zum „jungen Ehrenamt“ mit Nikolas Franzelin, Südtirols Katholische Jugend (SKJ), Ortsgruppe Truden

1. Was motiviert Sie ehrenamtlich tätig zu sein?
Es gibt sehr viele Gründe ehrenamtlich tätig zu sein. Was mich am meisten motiviert, ist, dass man im eigenen Dorf die Möglichkeit besitzt, Entscheidungen mit-treffen und Ideen selbst einbringen zu können. Zudem motiviert es, wenn man sieht, dass auch (von den „jungen Trudnern“) vorgebrachte Ideen umgesetzt werden.

2. Was sollte eine Gemeinde Ihrer Meinung nach tun, um das „junge Ehrenamt“ zu stärken?
Drei Stichworte: Ideenaustausch; Kontakt mit der Jugend; Veranstaltungen.

3. Welche Unterstützung durch die Gemeinde Truden ist für Ihren Verein am hilfreichsten?
Am hilfreichsten ist sicherlich die Möglichkeit jederzeit Kontaktpersonen um Hilfe bitten zu können. Wenn etwas unklar war oder Hilfe benötigt wurde, war die Gemeinde Truden stets für die Jugendgruppe da und hat geholfen.

4. Aus welchem Grund hat sich Truden Ihrer Meinung nach diesen Preis verdient?
Die Gemeinde Truden hat sich diesen Preis eindeutig verdient. Es gibt sehr viele Gründe dafür, dass sie diesen Preis gewonnen hat. Die Gemeinde weiß, dass die jungen Leute der Baustein für die Zukunft sind und baut deshalb auch auf sie. Die Gemeinde fördert die Trudner Jugend und steht ihr beratend zur Seite. Zudem hört sich die Gemeinde Vorschläge der jungen Bevölkerung an und setzt diese auch um.

5. Was bringt es einer Gemeinde, wenn sie sich bewusst und gezielt für das „junge Ehrenamt“ stark macht?
Wie bereits gesagt, ist die Jugend der Baustein für die Zukunft. Wenn die Gemeinde Truden den jungen Leuten das Dorf attraktiver macht und ihnen zeigt, dass jeder die Möglichkeit hat, Ideen einzubringen, dann kann auf dieser Jugend sicherlich im positiven Sinne „gebaut“ werden.

Im Gespräch zum „jungen Ehrenamt“ mit Francesca Ventura, gruppo giovani San Lugano

1. Was motiviert Sie ehrenamtlich tätig zu sein?

Gemeinsam etwas organisieren, um das Dorf „zusammen“ und lebendig zu halten, um eine Beziehung zu anderen jungen Menschen aufzubauen.

2. Was sollte eine Gemeinde Ihrer Meinung nach tun, um das „junge Ehrenamt“ zu stärken?
a. Die Gemeinde soll die verschiedene Vereinen, die auf Gemeindeebene tätig sind, vorstellen und die verschiedene Angebote der Vereinen veröffentlichen
b. Immer Räumlichkeiten und Beiträge zur Verfügung stellen
c. Ein persönlicher Kontakt mit dem/r Gemeindejugendreferent/in für eventuelle Aufklärungen soll bestehen
d. Schon in der Grundschule die Kinder motivieren, etwas gemeinsam zu unternehmen/erleben

3. Welche Unterstützung durch die Gemeinde Truden ist für Ihren Verein am hilfreichsten?
Der Bürokratieaufwand ist in der Gemeinde Truden sehr gering, was eine große Erleichterung für unsere Aktivität ist.

4. Aus welchem Grund hat sich Truden Ihrer Meinung nach diesen Preis verdient?
Auch wenn die Gemeinde Truden ein echt kleines Dorf ist, sind die Motivation und der ehrenamtliche Einsatz seitens der Bürger sehr hoch!

5. Was bringt es einer Gemeinde, wenn sie sich bewusst und gezielt für das „junge Ehrenamt“ stark macht?
Das junge Ehrenamt erleichtert ein aktives Zusammenleben aller Bürger. Die jungen Menschen werden dadurch sicherlich stark motiviert, in den Vereinen aktiv zu sein und im Dorf etwas für die anderen zu tun/organisieren.

Im Gespräch zum „jungen Ehrenamt“ mit Edith Pircher Epp, Obfrau des Kirchenchores St. Blasius Truden

1. Was motiviert Sie ehrenamtlich tätig zu sein?

Die Kultur einer Gesellschaft und ihre Traditionen bestehen so lange, wie sie gepflegt werden. Ich möchte dazu beitragen, dass Volkskultur und Brauchtum nicht nur museal gepflegt, sondern in ihren Ausdrucksformen weiterentwickelt und an die modernen Lebensverhältnisse angepasst werden. Vereine leisten außerdem einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration in Zeiten, wo soziale Netze brüchig werden und die Menschen durch den raschen gesellschaftlichen Wandel verunsichert sind.

2. Was sollte eine Gemeinde Ihrer Meinung nach tun, um das „junge Ehrenamt“ zu stärken?

Die Gemeinde sollte geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, Weiterbildungstätigkeiten fördern, die Organisation von Veranstaltungen finanziell unterstützen und den jungen Leuten für ihr Engagement öffentlich Wertschätzung und Anerkennung entgegenbringen.

3. Welche Unterstützung durch die Gemeinde Truden ist für Ihren Verein am hilfreichsten?
Für den Kirchenchor ist die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Truden am hilfreichsten.

4. Aus welchem Grund hat sich Truden Ihrer Meinung nach diesen Preis verdient?
In Truden herrscht reges Vereinsleben. Feuerwehr, Musikkapelle, Kirchenchor, Männergesangsverein, Schützenkompanie, Theatergruppe, Sportverein, Jagdrevier, Seniorenclub, Bäuerinnen-Organisation, Kath. Familienverband, Blutspendergruppe und viele andere. Es gibt kaum eine Familie, in der nicht mindestens eine Person Mitglied eines Vereines ist, häufig sind es sogar mehrere.

5. Was bringt es einer Gemeinde, wenn sie sich bewusst und gezielt für das „junge Ehrenamt“ stark macht?
Freiwilliges Engagement in jungen Jahren ist lebensprägend: alle, die sich bereits in ihrer Jugend ehrenamtlich einbringen, sind auch später meistens ehrenamtlich aktiv. Überhaupt ist die Jugendarbeit ein ausgezeichnetes Übungsfeld für Jugendliche, die so auf die Übernahme eines Ehrenamtes im Erwachsenenalter vorbereitet werden.


Im Gespräch zum „jungen Ehrenamt“ mit Franz Gabrielli, Amateursportverein Truden

1. Was motiviert Sie ehrenamtlich tätig zu sein?

Etwas bewegen und nützlich fürs Gemeinwohl zu sein.

2. Was sollte eine Gemeinde Ihrer Meinung nach tun, um das „junge Ehrenamt“ zu stärken?
a. Bürokratische Hürden bei Veranstaltungen minimieren
b. Finanzielle Unterstützung für die Jugendförderung
c. Zusammenarbeit zwischen Vereinen fördern
d. Die Jugend in Entscheidungsprozesse miteinbeziehen

3. Welche Unterstützung durch die Gemeinde Truden ist für Ihren Verein am hilfreichsten?
Finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit und bei Instandsetzungsarbeiten der Sportanlagen; Fördern von neuen sinnvollen sportlichen Strukturen.

4. Aus welchem Grund hat sich Truden Ihrer Meinung nach diesen Preis verdient?
Truden bietet ein gesundes Vereinsgeflecht, wo die Grundwerte vom Vereinsleben gelebt werden und wo sich die Heranwachsenden gut aufgehoben fühlen.

5. Was bringt es einer Gemeinde, wenn sie sich bewusst und gezielt für das „junge Ehrenamt“ stark macht?
Die Lebensqualität und das Engagement der Bevölkerung steigern sich mittel- bis langfristig.

Parlando del „volontariato giovanile“ con Michael Epp, sindaco di Trodena

1. Cosa dovrebbe fare un comune, per rafforzare il „volontariato giovanile”?

Credo che sia estremamente importante creare, noi in primis – il settore pubblico -, le fondamenta e le infrastrutture necessarie per il volontariato. Il volontariato ha bisogno di sostegno nel settore consultivo e finanziario, necessita di punti di riferimento, di offerte di qualificazione e soprattutto di poca burocrazia. E - cosa non meno importante – il volontariato ha bisogno di una cultura ricca di riconoscimento e apprezzamento. Questo per me rappresenta una priorità importante nella promozione di un impegno sociale. Perché ogni persona che decide di impegnarsi, oltre ai propri compiti quotidiani, per il bene comune, favorisce la società e presta il proprio contributo per uno stare insieme solidale.

2. Che cosa dovrebbe fare un comune per motivare sempre più giovani a impegnarsi nel volontariato?

Per motivare i giovani al volontariato, vanno coinvolti nella vita del paese il prima possibile, dar loro voce in capitolo e permettere loro di partecipare a codecisioni. È importante dar loro la sensazione di essere una parte fondamentale della comunità.   
Noi, come comune di Trodena, lo facciamo ad esempio attraverso il Consiglio comunale dei bambini e dei giovani. Grazie ad esso negli ultimi due anni è già stato possibile creare dei bei progetti. I bambini e i giovani si identificano maggiormente con questi. Un elemento importante e un moltiplicatore efficiente sono soprattutto le diverse associazioni del paese, all’interno delle quali i giovani iniziano a vivere già dall’infanzia un maggiore senso di responsabilità.

3. Di quali vantaggi gode il comune, se rafforza in modo consapevole e mirato „il volontariato giovanile“?
Il volontariato giova molto al comune. Da una parte si arricchisce la vita all’interno del comune e dall’altra si ravviva la comunità in ogni suo aspetto – già questo è per me un enorme vantaggio. Specialmente nell’ambito del sociale molte cose non sarebbero attuabili senza il volontariato – soprattutto in un comune più piccolo. Che si tratti delle immediate vicinanze o della comunità, dell’associazione o della chiesa, delle varie iniziative private, delle fondazioni, dei gruppi impegnati nel mantenimento degli usi e costumi o delle molte associazioni per il tempo libero: a dire il vero fa lo stesso quale nome diamo ai diversi compiti, il fatto è che hanno qualcosa in comune – in ognuno di questi si vive un maggiore senso di responsabilità. Il bello sta proprio in questo: la molteplicità del volontariato non pone alcun limite. Ciò che accomuna è che i volontari attivi sono a disposizione, in una qualsiasi forma, di altre persone, spesso proprio dove è necessario. Un volontariato giovane crea identità e trasmette un messaggio di patriottismo, lega i giovani ai comuni, rappresentando così anche un fattore importante contro la fuga dai comuni di periferia. Sono dell’opinione che un impegno a titolo di volontariato sia la colonna portante della nostra società! Il volontariato rappresenta le fondamenta. Ci supporta. L’attività del volontariato giovanile di oggi è il futuro di domani!    

4. In breve: quali tre consigli darebbe agli altri comuni per rafforzare anche loro il proprio „volontariato giovanile“?
a. Partecipazione e coinvolgimento dei giovani
b. Riconoscimento e valorizzazione per i giovani volontari
c. Ottenere, sviluppare e favorire infrastrutture per il volontariato

 

Parlando del „volontariato giovanile“ con Nikolas Franzelin, Südtirols Katholische Jugend (SKJ), sezione di Trodena

1. Che cosa La motiva ad essere attivo nell’ambito del volontariato?  
Ci sono molti motivi per essere attivi nell’ambito del volontariato. Ciò che mi motiva maggiormente è avere la possibilità di poter codecidere e presentare le proprie idee all’interno della propria comunità. Inoltre è motivante vedere come poi alcune delle idee portate (dai “giovani cittadini di Trodena”) vengano anche realizzate.

2. Che cosa pensa dovrebbe fare un comune per rafforzare il „volontariato giovanile“?
Tre parole-chiave: scambio di idee; contatto con la gioventù; manifestazioni.

3. Quale sostegno da parte del comune di Trodena risulta essere il più utile per la Sua associazione?

La cosa più utile è senz’altro la possibilità di poter avere a disposizione in ogni momento delle persone di riferimento alle quali poter chiedere aiuto. Quando c’era qualcosa di non chiaro o si ha avuto bisogno di aiuto, il comune di Trodena è sempre stato a disposizione del gruppo giovani e ha aiutato.  

4. Secondo Lei per quale motivo il comune di Trodena si è guadagnato questo premio?
Il comune di Trodena si è assolutamente guadagnato questo premio. Ci sono molti motivi che spiegano il perché abbia vinto il premio. Il comune sa che i giovani sono il tassello fondamentale del futuro e proprio per questo punta su di loro. Il comune incoraggia i giovani di Trodena e li affianca consigliando loro. Inoltre il comune ascolta le proposte dei giovani e le realizza.

5. Di quali vantaggi gode il comune, se rafforza in modo consapevole e mirato „il volontariato giovanile“?
Come già detto, la gioventù è il tassello fondamentale per il futuro. Se il comune di Trodena rende il paese più attraente per i giovani e dimostra loro, che tutti hanno la possibilità di portare delle idee, allora sarà sicuramente possibile contare su questi ragazzi.


Parlando del „volontariato giovanile“ con Francesca Ventura, Gruppo giovani San Lugano

1. Che cosa La motiva ad essere attiva nell’ambito del volontariato?  
Organizzare qualcosa insieme, per mantenere „unito“ e vivo il paese e per costruire un legame con altri giovani.   

2. Che cosa pensa dovrebbe fare un comune per rafforzare il „volontariato giovanile“?
a. Il comune dovrebbe presentare le diverse associazioni attive a livello comunale e pubblicare le loro diverse offerte.
b. Mettere sempre a disposizione locali e contributi.
c. Dovrebbe esistere un contatto personale con il/la referente dei giovani a livello comunale per eventuali informazioni.
d. Motivare i bambini fin dalla scuola elementare a fare/vivere qualcosa insieme.

3. Quale sostegno da parte del comune di Trodena risulta essere il più utile per la Sua associazione?
La burocrazia del comune di Trodena è poca, il che rappresenta un grande sollievo per la nostra attività.

4. Secondo Lei per quale motivo il comune di Trodena si è guadagnato questo premio?
Anche se il comune di Trodena è un paese veramente piccolo, la motivazione e l’intervento volontario dei cittadini sono molto grandi!

5. Di quali vantaggi gode il comune, se rafforza in modo consapevole e mirato „il volontariato giovanile“?
Il volontariato giovanile agevola una convivenza attiva tra tutti i cittadini. I giovani vengono così fortemente motivati a collaborare in modo attivo con le associazioni e fare/organizzare qualcosa per gli altri nel proprio paese.    

 

Parlando del „volontariato giovanile“ con Edith Pircher Epp, portavoce del coro della chiesa S. Blasio di Trodena

1. Che cosa La motiva ad essere attiva nell’ambito del volontariato?  
La cultura di una società e le sue tradizioni continuano ad avere vita fino a quando ce ne si prende cura. Desidero contribuire affinché la cultura del popolo e gli usi e costumi non vengano curati solo in modo museale, bensì affinché si sviluppino nelle loro espressioni più vere e vengano adattati alle condizioni di vita moderne. Le associazioni stanno contribuendo enormemente ad un’integrazione sociale in una fascia temporale, nella quale la rete sociale è sempre più fragile e le persone risultano sempre più insicure a causa del rapido cambiamento sociale.  

2. Che cosa pensa dovrebbe fare un comune per rafforzare il „volontariato giovanile“?

Il comune dovrebbe mettere a disposizione dei locali adatti, favorire le attività di aggiornamento, sostenere finanziariamente l’organizzazione di manifestazioni e mostrare apprezzamento e riconoscimento ai giovani per l’impegno pubblico.

3. Quale sostegno da parte del comune di Trodena risulta essere il più utile per la Sua associazione?
La cosa più utile per il coro della chiesa è stato il sostegno economico da parte del comune di Trodena.

4. Secondo Lei per quale motivo il comune di Trodena si è guadagnato questo premio?
A Trodena regna una vita associativa intensa. Esistono i Vigili del Fuoco, la banda musicale, il coro di chiesa, la corale maschile, la compagnia degli Schützen, il gruppo di teatro, l’associazione sportiva, la riserva di caccia, il club degli anziani, l’organizzazione degli agricoltori, l’Associazione cattolica familiare di lingua tedesca - “Kath. Familienverband“, il gruppo dei donatori di sangue e molti altri ancora. È raro trovare una famiglia, dove non ci sia almeno un componente che faccia parte di un’associazione, spesso sono addirittura diverse persone dello stesso gruppo famigliare.

5. Di quali vantaggi gode il comune, se si rafforza in modo consapevole e mirato „volontariato giovanile“?
Un impegno a livello volontario nel periodo della gioventù segna per tutta la vita: tutti coloro che si impegnano nel settore del volontariato fin da giovani, restano attivi per molti anni anche in età adulta. Il lavoro giovanile è un‘ottima palestra d’allenamento per i giovani che si preparano ad assumere un ruolo di tipo onorario in età adulta.  


Parlando del „volontariato giovanile“ con Franz Gabrielli, Associazione sportiva di Trodena

1. Che cosa La motiva ad essere attivo nell’ambito del volontariato?  
Cambiare qualcosa ed essere utile per il benessere della comunità.

2. Che cosa pensa dovrebbe fare un comune per rafforzare il „volontariato giovanile“?
a. Ridurre gli ostacoli burocratici per le manifestazioni.
b. Dare un sostegno economico per la promozione dei giovani.
c. Promuovere la collaborazione tra le associazioni.
d. Coinvolgere i giovani nei processi decisionali.

3. Quale sostegno da parte del comune di Trodena risulta essere il più utile per la Sua associazione?

Il sostegno economico per il lavoro giovanile e per le riparazioni degli impianti sportivi; la promozione di nuove strutture sportive utili.  

4. Secondo Lei per quale motivo il comune di Trodena si è guadagnato questo premio?
Trodena offre una rete sana di associazioni, dove si vivono i valori fondamentali della vita associativa e gli adolescenti si sentono ben accolti.  

5. Di quali vantaggi gode il comune, se si rafforza in modo consapevole e mirato „volontariato giovanile“?
La qualità di vita e l’impegno della popolazione aumentano a medio-lungo termine.